Standard tänze

Standardtänze oder auch Schwungtänze waren die früheren Gesellschaftstänze. Inzwischen zählen der Langsame Walzer, Wiener Walzer, Slowfox, Foxtrott und Quickstep dazu. Auch der Tango gehört dazu, nur dass er der einzige Schreittanz ist.

Der Langsame Walzer ist ein sehr weicher Tanz mit langen Schritten und wird im ¾-Takt getanzt. Dadurch stahlt er eine unglaubliche Eleganz aus. Dieser Tanz wird gerne bei Hochzeiten als Eröffnungstanz verwendet.

Der älteste Gesellschaftstanz ist der Wiener Walzer. In seinen Anfängen wurde er sehr schnell getanzt und bekam erst im 19. Jahrhundert die aktuelle gleitende Form. Die ständigen Drehungen  und die erhebliche Geschwindigkeit, machen den Walzer zu einem sehr anstrengenden Tanz.

Der Tango, entstanden um 1910 in Europa, ist der leidenschaftliche und heißblütige Tanz. Ausschlaggebend ist der  plötzliche Wechsel von Tempo und Bewegungsform.  Ausführliche, langsame Gehschritte wechseln sich mit kleinen, forschen Schritten ab.
Ruckartige Drehungen der Köpfe und das dabei ruhige Gleiten der Oberkörper bilden einen Gegensatz.

Die technisch sehr anspruchsvollen Tänze sind der Slowfox und Quickstep. Der Foxtrott aber ist sehr einfach. Man kann ihn gut mit dem Quickstep vergleichen, nur dass keine besondere Körperhaltung, Positionen oder schwere Figuren vorgesehen sind.