ballett

Ballett ist der musikalisch begleitete künstlerische Theatertanz. Entwickelt hatte sich das Ballett im 15./16. Jahrhundert aus der an italienischen Fürstenhöfen ausgeführten Schauspielkunst. Seine Blütezeit, aber auch bedeutender Wechsel erlebte das „ballet de cour“ unter Ludwig XVI. Von ihm wurde 1661 die Pariser Tanzakademie gegründet, deren Leitung unter anderem Pierre Beauchamps übernahm. Mit ihm startet die Dokumentation der Ballett-Regeln. Dadurch wurde das Ballett immer mehr zum Bühnenstück und von professionellen Tänzern getanzt.

Stücke, die heute zum Bestand einer jeden klassischen Ballettkompanie gehören, sind z.B. Schwanensee, Dornröschen und Der Nussknacker, inszeniert von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.
Schwanensee, das berühmte Ballet, in dem sich der Prinz unsterblich in die Schwanenkönigin verliebt. Dornröschen, wo die Prinzessin durch einen Fluch an ihrem 16. Geburtstag in einen 100 jährigen Schlaf fällt und dann vom Prinzen wachgeküsst wird. Der Nussknacker, ein verwunschener Prinz, der im Puppenreich lebt und gegen den Mäusekönig kämpfen muss.

Das Ballett ist ein eigener bezaubernder Bereich des Theaters, das einem viele phantastische Abende beschert und einige berühmte Ballett-Tänzer genießen lässt. Die berühmteste russische Balletttänzerin ist Anna Pawlowa. Nach ihr wurde sogar in Australien und Neuseeland eine Süßspeise benannt: Pavlova, eine Torte aus Baisermasse.