Geschichte des tanzes

Indische Höhlenmalereien, die zwischen 5000 bis 2000 v. Chr. entstanden sind, bezeugen, dass zu dieser Zeit bereits getanzt wurde. Gefolgt von rituellen Tänzen, die zum Teil so anspruchsvoll waren, dass sie nur von geübten Tänzern ausgeführt werden konnten.
Dokumentiert wurden auch die euphorischen Tänze, die ein Teil der griechischen Festspiele waren, aus denen sich später Komödie und Drama bildeten.

Eine klare Wende trat im frühen 15. Jhd. ein, als der Gesellschaftstanz an den meisten europäischen Höfen zur bevorzugten Zerstreuung wurde.

Es folgten die Prozessions-Tänze  mit hoheitsvollen rituellen Bewegungen. Die Pavane, der Pfauentanz, zählte zu den populärsten Tänzen dieser Art. Flottere Bewegungen, körperliche Geschicklichkeit und Sprünge forderte die Gaillarde, eingeführt durch die zwangloseren Sitten des frühen 16. Jhd.. Dieser Tanz kam aus Italien der ohne Berührung der Hände mit verschiedenen Schritten und Sprüngen getanzt wurde.

Die Tänze der unteren Schicht wurden in vereinfachter Form von der Oberschicht übernommen. Ende des 16. Jahrhunderts wurden die Tänze identischer und gleichzeitig aufsehenerregender. Die berühmtesten Tänze wurden durch Tanzschulen an den bedeutsamsten europäischen Höfen verbreitet. Somit wurden sie von einem Land zum nächsten übertragen.